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13.04.2021

Umgang mit ausschließlich über das Kundenportal des Landesamtes für Besoldung und Versorgung (LBV) eingelegten Widersprüchen

Hinsichtlich der Einlegung von Widersprüchen über das Kundenportal des LBV hat uns ein Schreiben des Mininisterialdirektors Jörg Krauss erreichen, wonach ein guter Lösungsweg gefunden wurde, der einerseits die Einhaltung der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) gewährleistet, andererseits den zusätzlichen Aufwand für alle Beteiligten so gering wie möglich hält.
 
 
04.03.2021

DSTG-Wahlprüfsteine / Umfrage Telearbeit & Homeoffice

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

unser Sonder-Forum richtet sich an alle Beschäftigten der Finanzverwaltung.

Wir haben mit dieser Ausgabe ein besonderes Format gewählt: Bei uns – der DSTG – ist immer vorne.
 
So ist auch dieses Forum gestaltet. Es beschäftigt sich mit zwei herausragenden Themen: Unseren Wahlprüfsteinen zur Landtagswahl und unserer Umfrage zu Homeoffice und Telearbeit.

Unsere konkreten Erfolge in der zu Ende gehenden Legislaturperiode und unsere aktuellen Forderungen finden Sie ebenfalls in unserem Sonder-Forum.
 
 
14.03.2021

Danke an langjährige Wegbegleiter

Videokonferenz mit dem AK 3 – Finanzen der SPD-Landtagsfraktion

Zu einer Videokonferenz hatte der scheidende finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Herr Peter Hofelich, MdL, die DSTG Landesleitung am 4. März eingeladen. Der Vorsitzende des Finanzausschusses im Landtag, Herr Rainer Stickelberger, MdL, sowie der Berater für Finanzpolitik, Herr Max Yilmazel, waren weitere Vertreter des Arbeitskreises, die zusammen mit der DSTG einen Rückblick tätigten und einen Ausblick wagten.

Sowohl Herr Hofelich als auch Herr Stickelberger kandidieren aus Altersgründen nicht erneut für den Landtag. Markus Scholl dankte beiden im Namen der gesamten DSTG Baden-Württemberg für die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit, sei es als Teil der Regierungskoalition von 2011 bis 2016, aber auch in der Opposition seit 2016, in denen die SPD die Verbesserungen für die Finanzverwaltung stets mitgetragen habe. Beispielhaft wurden aufgezählt:
  • Eingangsamt A 7 im mittleren Dienst
  • Einführung des Verwendungsaufstiegs bis A 14 und umfangreiche Stellenhebungen nach A 12 im gehobenen Dienst
  • Rücknahme der abgesenkten Eingangsbesoldung
  • Stellenhebungen nach A 15 im höheren Dienst
  • Neustellen im Tarifbereich für die Bewältigung der Grundsteuerreform in E 8/E 9
  • Keine Kürzung der Reisekostenvergütung und des Trennungsgeldes der Anwärter/-innen auf 50% ab 01.01.2022


Gleichwohl bleiben Wünsche offen. Dies hat die DSTG in den Fragen der Wahlprüfsteine zum Ausdruck gebracht. Als Beispiele wurden genannt und erläutert:
  • Abschaffung der Stellenplanobergrenzen im mittleren Dienst
  • Weitere Verbesserung der Aufstiegsmöglichkeiten
  • Verbesserungen beim Sabbatjahr
  • Kurzfristiges Arbeiten von zu Hause (flexible Telearbeit)
  • Absenkung der Wochenarbeitszeit

Umfrage zu Homeoffice und Telearbeit

Die Arbeitswelt hat sich durch Corona schneller geändert als es denkbar war.

Dieser Tatsache hat die DSTG durch die Durchführung der Umfrage zu Homeoffice und Telearbeit Rechnung getragen. Der SPD wurde das aktuelle FORUM vorab zur Verfügung gestellt, um die Ergebnisse eingehend begutachten zu können.

Diese Umfrage ist eine Momentaufnahme der Arbeit von zu Hause in Zeiten der Pandemie. Sie bedarf einer Evaluation, wenn der Dienstbetrieb wieder normal läuft.

Markus Scholl erläuterte, dass die DSTG Baden-Württemberg die nächsten Wochen intensiv dazu nutzen werde, Forderungen basierend auf den Ergebnissen der Umfrage zu formulieren.

Herr Hofelich sprach an, dass nicht nur die technische Umsetzung beachtet werden dürfe, sondern vor allem das geänderte Qualifikationsprofil für die Führung („Führen aus der Ferne“).

Dies unterstrich die DSTG. Sie wies darauf hin, dass 51% der Kolleginnen und Kollegen im Innendienst noch nicht von zu Hause gearbeitet haben. Hier tut Digitalisierung Not. Ein flächendeckender Ausbau der Möglichkeiten zur Teilnahme an Videokonferenzen am Arbeitsplatz, die Digitalisierung der Steuerakten und das Scannen der weißen Post sind erste Schritte.

Eine besondere Betrachtung gilt dem Arbeits- und Gesundheitsschutz bezüglich der individuellen Arbeitsplatzausstattung sowie der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs.

Mit den besten gegenseitigen Wünschen und einem gespannten Warten auf den Ausgang der Landtagswahl endete die Videokonferenz.
 
 
 
04.03.2021

Résumé und Ausblick kurz vor der Landtagswahl

Virtuelles Gespräch mit dem AK Finanzen der CDU-Landtagsfraktion am 26. Februar 2021

Der vorangegangene Austausch mit dem AK Finanzen der CDU war erst im Dezember letzten Jahres. Trotzdem wollten es sich die CDU und auch die DSTG nicht nehmen lassen, kurz vor der Landtagswahl auf die vergangenen fünf Jahre zurück zu blicken und einen Ausblick auf die Zeit nach der Landtagswahl am 14. März zu wagen.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Herr Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, nutzte zu Beginn des Gesprächs die Möglichkeit, der DSTG für die gute Zusammenarbeit zu danken.

Er verwies darauf, wie wichtig es für das Gemeinwohl sei, eine gute, professionelle, motivierte und loyale Finanzverwaltung zu haben. Schon Kardinal Richelieu wusste: „Der Haushalt ist der Nerv des Staates.“ Und es ist der Job der Finanzbeamtinnen und Finanzbeamten die Staatseinnahmen zu erheben und in die Kasse einzubringen. Nicht zuletzt deshalb ist die Finanzverwaltung systemrelevant.

Der CDU ist dies bewusst und sie hat aus diesem Grunde viel für die Beamtinnen und Beamten getan, so Reinhart. Er nannte als Beispiele das Eingangsamt A 7, die Ausschöpfung der Stellenplanobergrenzen, die Schaffung von Aufstiegsstellen und die Rücknahme der Kürzung der Eingangsbesoldung.

Wie wichtig eine funktionierende Verwaltung für ein handlungsfähiges Gemeinwesen sei, so Reinhart, habe man während der Coronakrise gesehen. Die CDU lehnt demzufolge Sonderopfer für Beamte ab. Staat und Verwaltung sind gefordert wie selten. Es wird keine Stelleneinsparungen mit der CDU geben, vielmehr will diese innovative Arbeitszeitmodelle und ein flexibles Laufbahnrecht auf den Weg bringen. Und er versprach: „Die CDU-Landtagsfraktion hat immer ein offenes Ohr.“

Neben dem Fraktionsvorsitzenden nahmen an dem Gespräch der finanzpolitische Sprecher der Fraktion, Herr Tobias Wald, die Abgeordneten Herr Albrecht Schütte, Herr Ulli Hockenberger und Herr Joachim Kössler sowie der parlamentarische Berater, Herr Florian Wahl, teil.

Markus Scholl dankte Herrn Reinhart für die mutmachenden Worte und verwies einmal mehr darauf, dass die Finanzverwaltung die beste und wichtigste Verwaltung ist. Er dankte dem AK Finanzen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren, in denen tatsächlich viel erreicht wurde. Gleichwohl blieben Wünsche offen. Dies habe die DSTG in den Fragen der Wahlprüfsteine zum Ausdruck gebracht.

Genannt seien insbesondere die Rücknahme der Verschlechterungen bei der Beihilfe für jüngere Kolleginnen und Kollegen, die Absenkung der Wochenarbeitszeit und eine bessere Durchlässigkeit der Laufbahnen.

Die CDU zeigte sich sehr interessiert an den Ergebnissen der DSTG-Umfrage zu Homeoffice und Telearbeit.

Markus Scholl umriss die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage und zog gleich zu Beginn ein Fazit:
„Ein Ja zur Arbeit von zu Hause - flexibel und optional“

Die Umfrage basiert auf einer herausragenden Teilnahmequote von 6.490 Kolleginnen und Kollegen. COVID-19 hat die Arbeitswelt stark verändert. Binnen kürzester Zeit wurde die Digitalisierung auf eine nie in diesem Umfang zu erwartende Ebene gehoben. Telearbeit, Heimarbeit, Homeoffice, Arbeit von zu Hause, mobiles Arbeiten und kurzfristiges Arbeiten von zu Hause (kAvoZ) werden seit Monaten praktiziert, ohne dass diese im Detail geregelt sind.

Die DSTG Baden-Württemberg werde die Ergebnisse der Umfrage als Basis für die aktive Mitgestaltung der Zukunft verwenden. Sie ist Anstoß nachzudenken, was für die Zukunft gangbare neue Arbeitsmodelle sein können.

Die Kolleginnen und Kollegen beantworteten nicht nur die 44 Fragen, sondern nahmen auch in 6029 Freitexten Stellung dazu, welche positiven und negativen Erfahrungen sie mit der Arbeit von zu Hause machen und wo sie Verbesserungsmöglichkeiten sehen.

Ein wichtiger Aspekt ist die Antwort auf die Frage, ob sich Kolleginnen und Kollegen in Teilzeit bei vermehrter Arbeit von zu Hause vorstellen können, ihre Arbeitszeit aufzustocken. Dies bejahten 40 %. Die DSTG rechnet dabei überschlägig von einem Volumen von 100 bis 150 zusätzlichen und dringend notwendigen Stellenbesetzungsmöglichkeiten.

Dies ist eine Win-Win-Situation, wie Tobias Wald betonte, denn die Technik ist da und das Personal bestens ausgebildet.

Die Befragung zeige deutlich, dass ein Großteil der Kolleginnen und Kollegen die Arbeit von zu Hause als sehr positiv bewertet. Bevorzugt wird ein flexibles und optionales, aber kein dauerhaftes Arbeiten von zu Hause mit einer adäquaten EDV- und Telefonausstattung.

Der schnelle Ausbau der elektronischen Akte wird hierfür als wichtiger Baustein gesehen.

Die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs ist Grundvoraussetzung für das Arbeiten von zu Hause.

Ein besonderes Augenmerk gilt daher der Organisation und der Teamarbeit.

Beispielhaft sei hier die Ausbildung und Integration neuer Kolleginnen und Kollegen genannt. Hier verwies Landesjugendleiterin Julia Egner auf die Umfrage der DSTG Jugend zu der Situation der Ausbildung während Corona.

Unabdingbar ist die Aufrechterhaltung der sozialen Kontakte zu den Kolleginnen und Kollegen.

Aus Sicht der Personalräte ist es zudem sehr wichtig, dass keine Menschen verloren gehen. Die Fragen zu Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Umgang mit Sucht etc. müssen beantwortet werden.

Mit dem gegenseitigen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit und den besten Wünschen für die Zukunft, speziell für die Abgeordneten Karl Klein und Joachim Kössler, die nicht mehr kandidieren, endete diese Videokonferenz.
 
 
 
16.02.2021

Umfrage Telearbeit und Homeoffice

Ergebnisse an Verwaltung übergeben

Am 9. Februar hat die Landesleitung der DSTG Baden-Württemberg die Ergebnisse der Umfrage zu Telearbeit und Homeoffice offiziell der Verwaltung übergeben.

Die DSTG freute sich ganz besonders, dass mit Herrn Ministerialdirektor Jörg Krauss, Frau Abteilungsleiterin Dr. Cornelia Ruppert, Herrn Oberfinanzpräsident Hans-Joachim Stephan, Frau Finanzpräsidentin Jutta Nickerl, Herrn Finanzpräsident Matthias Eder und dem Präsidenten des LBV, Herrn Dr. Bernd Kraft, hochrangige Vertreterinnen und Vertreter persönlich – wenn auch virtuell – die Umfrageergebnisse entgegennahmen.

Markus Scholl betonte, dass die Umfrage mit 6490 Kolleginnen und Kollegen, die teilgenommen haben, eine überwältigende Resonanz hatte.

Für die DSTG ist es von großer Bedeutung, die Meinung und das praktische Erleben vor Ort zu kennen und auf dieser Basis Forderungen sowohl gegenüber der Verwaltung als auch der Politik abzuleiten und zu manifestieren.

Eines wurde klar: Die Teilnehmer/innen sagen eindeutig ja zur Arbeit von zu Hause, wenn diese optional und flexibel möglich ist.

Die Ergebnisse der Umfrage werden im FORUM 1/2021 abgedruckt, das ab 1. März auf den Ämtern eintreffen wird.

In diesem FORUM werden zudem die Wahlprüfsteine der DSTG zur Landtagswahl am 14. März veröffentlicht.

Auf Grund der herausragenden Bedeutung der Umfrage wird dieses FORUM allen Beschäftigten der Steuerverwaltung zur Verfügung gestellt werden.
 
 
 
16.02.2021

Nachruf Klaus Becht

(Zum Vergrößern bitte auf den Nachruf klicken)
 
 
 
29.12.2020

DSTG Umfrage zu Homeoffice und Telearbeit

Herausragende Teilnahmequote: 6490 Kolleginnen und Kollegen der Steuerverwaltung haben teilgenommen.
 
Die Kolleginnen und Kollegen auf den Finanzämtern, beim Finanzministerium, der Oberfinanzdirektion und dem Landesamt für Besoldung und Versorgung beantworteten nicht nur die 44 Fragen, sondern haben in nahezu 6000 Freitexten Stellung dazu genommen, welche positiven und negativen Erfahrungen sie mit der Arbeit von zu Hause machten und wo sie Verbesserungsmöglichkeiten sehen.

Die derzeitige und für die nächsten Monate zu befürchtende recht angespannte COVID-19 Lage hat unsere Arbeitswelt stark verändert. Binnen kürzester Zeit wurde die Digitalisierung auf eine nie in diesem Umfang zu erwartende Ebene gehoben. Telearbeit, Heimarbeit, Home-Office, Wohnraumarbeit, mobiles Arbeiten und kurzfristiges Arbeiten von zu Hause (kAvoZ) werden seit Monaten praktiziert, ohne dass diese im Detail geregelt sind. Die DSTG Baden-Württemberg wird mit den Ergebnissen der Umfrage aktiv die Zukunft mitgestalten. Jetzt ist die Zeit ein nachhaltiges Konzept, das auch für die Nach-Pandemiezeit Gültigkeit entfaltet, zu entwickeln.

Die Ergebnisse werden im FORUM 1/2021 veröffentlicht.
 
 
29.12.2020

Gefragte und verlässliche Gespräche – auch virtuell –
Videokonferenz mit dem AK Finanzen der CDU-Landtagsfraktion

Die regelmäßigen politischen Gespräche mit dem AK Finanzen der CDU sind eine gute Tradition. Auch wenn es dieses Mal mit Abstand geschah. Am 16. Dezember traf sich die Landesleitung der DSTG zu einer Videokonferenz mit dem finanzpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Herrn Tobias Wald, den Abgeordneten Herrn Ulli Hockenberger, Herrn Karl Klein, Herrn Joachim Kößler und Herrn Dr. Albrecht Schütte sowie dem parlamentarischen Berater, Herrn Florian Wahl.

Tobias Wald stellte zu Beginn des Gesprächs fest, dass die CDU heute zum Zuhören und Aufnehmen da sei. Markus Scholl bestätigte, dass die DSTG sehr wohl wisse, dass die CDU-Abgeordneten auch schon in der Vergangenheit gut zugehört hätten, denn viele Forderungen der DSTG wurden in der (auch jüngsten) Vergangenheit erfüllt. Er nannte als Beispiele die Einführung des Eingangsamts A7 für den mittleren Dienst, die Ausschöpfung der Stellenplanobergrenzen im mittleren Dienst, die eine erhebliche Zahl an Beförderungen nach A9 und A9Z ergab, die Schaffung von zusätzlichen Aufstiegsstellen vom gehobenen in den höheren Dienst sowie im höheren Dienst die verbesserte Ausstattung mit A15 Stellen für die stellvertretenden Amtsleitungen.

Tobias Wald stellte in Aussicht, dass die von der DSTG übersandten Wahlprüfsteinen anlässlich der im März stattfindenden Landtagswahl im Sinne eines guten Miteinanders beantwortet werden würden. Ein Wahlprüfstein hat sich schon in Wohlgefallen aufgelöst. Die Kürzung der Reisekostenvergütung und des Trennungsgeldes der Anwärter auf 50% stellte eine nicht nachvollziehbare Ungleichheit zu den übrigen Beschäftigten dar. Diese Ungerechtigkeit wird ab 01.01.2022 korrigiert werden.

Gleichwohl machte die DSTG darauf aufmerksam, dass im mittleren Dienst 192 Kolleginnen und Kollegen zur Personalverteilung zum 01.01.2021 fehlen und dieses Defizit nicht in den nächsten zwei oder drei Jahren ausgeglichen werden kann. Hinzu komme, dass Corona bedingt weitere Mehrarbeit auf die Ämter zukomme.

Deshalb dürfe es beim Personal keine Stellenstreichungen geben und die Ausbildungszahlen müssen hochgehalten werden. Die Mehrbelastung durch die Bundessteuergesetzgebung und durch die Einführung der neuen Grundsteuer gelte es dabei zu beachten.

Ein Augenmerk des Gesprächs galt auch dem Projekt „Finanzamt der Zukunft“. Neue Arbeitstechniken und organisatorische Änderungen werden hier pilotiert. Als Beispiel wurde das Terminvereinbarungssystem genannt.

Die Coronapandemie bedeutet für den öffentlichen Dienst einen gewaltigen Schub hinsichtlich der Flexibilisierung der Arbeit. Sie wirft aber auch Fragen auf, wie z.B. die Entgrenzung der Arbeitszeit und des Arbeitsraums. Markus Scholl verwies in diesem Zusammenhang auf die Umfrage der DSTG zu Homeoffice und Telearbeit, die Pro und Contra der neuen Arbeitswelt beleuchten soll. An den Ergebnissen der Umfrage, die von über 6400 Kolleginnen und Kollegen der Steuerverwaltung beantwortet wurde, zeigte sich die CDU sehr interessiert.

In der Vorweihnachtszeit legte die DSTG den gewerkschaftlichen Wunschzettel unter den virtuellen CDU-Weihnachtsbaum.

Gleichwohl betonte Tobias Wald, dass auf das Land enorme Kosten zukämen, die nur mit der Hoffnung auf eine rasche Erholung der Wirtschaft nach der Krise erträglich gehalten werden könnten.

Noch vor Ende der Legislaturperiode wollen sich DSTG und CDU noch einmal austauschen.

Mit dem gegenseitigen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit und den besten Wünschen für ein ganz besonderes anderes Weihnachten endete diese Videokonferenz.
 
 
 
02.12.2020

Auf virtuellem Abstand, aber mit inhaltlicher Übereinstimmung – Videokonferenz mit dem AK Finanzen der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen

Von Angesicht zu Angesicht spricht es sich besser. Wenn das aber nicht möglich ist, hilft eine Videokonferenz. Am 27. November traf sich die Landesleitung der DSTG zu einer solchen mit der finanzpolitischen Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, Frau Thekla Walker, den Abgeordneten Frau Susanne Bay und Herrn Manfred Kern sowie dem parlamentarischen Berater, Herrn Markus Hank.

Markus Scholl dankte zu Beginn des Gesprächs den Parlamentariern für deren Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen der Finanzverwaltung. Er nannte als Beispiele die Einführung des Eingangsamts A7 für den mittleren Dienst, die Ausschöpfung der Stellenplanobergrenzen im mittleren Dienst, die eine erhebliche Zahl an Beförderungen nach A9 und A9Z ergab, die Schaffung von zusätzlichen Aufstiegsstellen vom gehobenen in den höheren Dienst sowie im höheren Dienst die verbesserte Ausstattung mit A15 Stellen für die stellvertretenden Amtsleitungen.

Die DSTG sieht dies als schönes, aber auch verdientes Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Einnahmeverwaltung. Frau Walker freute sich über die lobenden Worte und betonte die Wichtigkeit dieser Verbesserungen.

Die Coronapandemie bedeutet für den öffentlichen Dienst einen gewaltigen Schub hinsichtlich der Flexibilisierung der Arbeit. Sie wirft aber auch Fragen auf, wie z.B. die Entgrenzung der Arbeitszeit und des Arbeitsraums. Grüne und DSTG sind sich einig, dass alle Beteiligten eine steile Lernkurve zu bewältigen hatten und haben.

Markus Scholl verwies in diesem Zusammenhang auf die Umfrage der DSTG zu Homeoffice und Telearbeit, die Pro und Contras der neuen Arbeitswelt beleuchten werde.

Die Leistung der Beschäftigten der Finanzverwaltung, angemessen und engagiert auf die Krise zu reagieren, würdigten alle Gesprächsteilnehmer. Die Einnahmeverwaltung ist systemrelevant und dieser Aufgabe wurde und werde man gerecht.

Die Mitglieder der Landesleitung nutzten die Gelegenheit, um berechtigte Forderungen vorzutragen. Der deutliche Hinweis, dass es weiterhin einen Personalfehlbestand gibt, wurde durch die beachtliche Zahl von nahezu 200 nicht besetzten Stellen im mittleren Dienst verdeutlicht.

Klar ist allen Beteiligten, dass die finanziellen Auswirkungen der Coronapandemie derzeit nicht abgeschätzt werden können. Wie wirken sich diese auf den Landeshaushalt aus?

Ein Sparen beim Personal wird aber grundsätzlich als kontraproduktiv angesehen. Das hätten schon viele Regierungen probiert und es habe sich letztlich nicht gerechnet.

Zum Ende der Legislaturperiode stellt sich die Frage, wie es weitergeht. Nach der Landtagswahl, so Frau Walker, wolle man sich in der bewährten Art und Weise mit der DSTG zusammensetzen, um zu diskutieren, was aktuell und perspektivisch gemacht werden kann.

Mit dem gegenseitigen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit endete diese Videokonferenz.
 
 
 
02.12.2020

Zum ersten Mal als Videokonferenz: Der LaHaVo der DSTG

Der erste Landeshauptvorstand (LaHaVo) der DSTG Baden-Württemberg dieses Jahres fand Anfang März statt. Zu dem damaligen Zeitpunkt, kurz vor dem ersten Lockdown, war nicht abzusehen, wie das Coronavirus die Welt in Atem halten wird und das Leben, die tägliche Arbeit und die DSTG im Griff haben wird. Die Frage stellte sich: Kann ein virtueller Landeshauptvorstand mit über 50 Mitgliedern funktionieren? Es kann. Also fand am 16. November 2020 der erste LaHaVo per Videokonferenz statt.

Landesvorsitzender Markus Scholl freute sich, dass es fast allen Mitgliedern des LaHaVo gelang, die gar nicht so hohen technischen Hürden zu nehmen und begrüßte alle recht herzlich. Wenn auch auf Grund der Beschränkungen des Konferenzprogramms immer nur 25 Mitglieder gleichzeitig mit Bild zu sehen waren.

Unter anderem berichtete DSTG-Bundesvorsitzender Thomas Eigenthaler und BBW-Landesvorsitzender Kai Rosenberger zu aktuellen Gesetzesänderungen und Erfolgen unserer Dachverbände. Berichte über aktuelle Themen der Personalvertretungen HPR und BPR durch Andrea Gallasch und Michaela Mengel, unter anderem zu einer neuen Dienstvereinbarung zu Videokonferenzsystemen und digitalen Elementen bei der Aus- und Fortbildung, standen ebenso auf der Tagesordnung wie die Diskussion und Beschlussfassung über landespolitische Themen. Insbesondere wurde die DSTG-Umfrage zu Homeoffice und Telearbeit erörtert sowie Wahlprüfsteine für die anstehenden Landtagswahlen diskutiert und verabschiedet. Der Landeshauptvorstand beriet auch in einem ersten Aufschlag über die politischen Forderungen, die künftig an die Politik herangetragen werden sollen. Darüber hinaus wurde festgelegt, dass das Thema Ausbildung und Corona ein Schwerpunkt in den nächsten Sitzungen der Landesleitung und des Landesvorstands einnehmen wird. Die Sitzung rundeten Berichte zu Rechtsschutzangelegenheiten sowie Organisations- und Kassenangelegenheiten ab.

Weitere Infos aus der Videokonferenz finden Sie in einem ausführlichen Bericht im Forum Dezember 2020.
 
 
 
 

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